Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Aare zwischen Bielersee und Rheinmündung

Die Aare ist der längste gänzlich in der Schweiz verlaufende Fluss. Die Gesamtlänge der Aare beträgt 288 km, wobei die Strecke zwischen Bielersee und Rheinmündung 126 km ausmacht. Dabei werden die Kantone Bern, Solothurn und Aargau durchflossen.

Teilprojekt Interkantonale Planung Aare

Vor dem Hintergrund der bundesrechtlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Bedeutung der Aare wurde das Projekt „Interkantonale Planung Aare“ initialisiert. Im Projekt wurde eine interkantonale strategische Planung für die Bereiche Geschiebehaushalt, Fischwanderung und Revitalisierung erarbeitet. Für die Ausscheidung des Gewässerraums wurden gemeinsame Grundsätze definiert. Während der gesamten Projektdauer wurde sichergestellt, dass die kantonalen Planungsarbeiten in die Teilprojekte einflossen.

Organigramm Teilprojekt Interkantonale Aareplanung

Bild vergrössern Organigramm Teilprojekt Interkantonale Aareplanung

Koordinationsarbeit: Abstimmung der Planungen

Der vorliegende Koordinationsbericht für die Aare zwischen Bielersee und Mündung in den Rhein enthält alle Informationen für die strategische Planung. Er ist integrativer Bestandteil der Schlussberichte der Kantone Bern, Solothurn und Aargau, welche Ende 2014 an das BAFU eingereicht wurden. Im Bericht wird insbesondere erklärt, wie die Koordinationspflicht der Kantone entlang der Aare erfüllt wird.

 

Produkte Koordination

Koordinationsbericht (PDF, 1 MB, 27 Seiten)
Koordinationstabelle (PDF, 19 KB, 2 Seiten)
Übersichtskarte Massnahmen
Legende zu den Karten (PDF, 166 KB, 1 Seite)      Karte 1 (PDF, 4 MB, 1 Seite)      Karte 2 (PDF, 4 MB, 1 Seite)      Karte 3 (PDF, 4 MB, 1 Seite)

Strategische Planung Geschiebehaushalt

Im Teilprojekt wurden die natürlichen und die unter den heutigen Rahmenbedingungen noch erreichbaren Geschiebemengen bestimmt, welche vom Bielersee bis in den Rhein gelangen können. Alle 28 grösseren Zuflüsse sind dabei ebenso als potentielle Geschiebequellen identifiziert worden, wie die Kraftwerke als Hindernisse. Die Kraftwerke wurden spezifisch auf die Geschiebedurchgängigkeit geprüft und mögliche wirksame Massnahmen begründet.
Die Anlagen (Kraftwerke inkl. Konzessionsstrecke) und die verschiedenen vorgeschlagenen Massnahmen sind in einem Plan im Massstab 1:50‘000 dargestellt. Jede Massnahme wird mit einem Objektblatt einheitlich beschrieben.

Produkte strategische Planung Geschiebehaushalt

Schlussbericht (PDF, 5 MB, 42 Seiten)
Übersichtskarten mit Geschiebehindernissen (Kraftwerk-Anlagen) und Massnahmen
Karte 1 (PDF, 7 MB, 1 Seite)     Karte 2 (PDF, 4 MB, 1 Seite)
Objektblätter (PDF, 316 KB, 19 Seiten)

Strategische Planung Fischwanderung

Die Grundlagen der Zustandserhebungen und Vorbereitungsarbeiten zur Sanierungsplanungen an den Aarekraftwerken wurden im Rahmen der jeweiligen kantonalen Planungsgruppen erarbeitet. Die interkantonale Aareplanung wiederum stellte sicher, dass die Sanierungsplanungen entlang der Aare über die drei Kantone hinweg bestmöglich koordiniert wurden.

Für den Fischaufstieg konnten für alle Hindernisse konkrete Massnahmen vorgeschlagen werden. Für den Fischabstieg stehen für grosse, direkt angeströmte Kraftwerke im Moment keine realisierbaren und wirksamen technischen Lösungen bereit. Alle Kraftwerke an der Aare wurden in der Priorisierung als „sehr hoch“ eingestuft.

Produkte strategische Planung Fischwanderung

Strategische Revitalisierungsplanung

Auf der Basis der kantonalen Revitalisierungsplanungen wurden Massnahmenstrecken definiert, an welchen die Kantone Bern, Solothurn und Aargau zwischen 2016 und 2035 Revitalisierungen umsetzen wollen. Diese Strecken konnten teilweise genau verortet und mit den relevanten Massnahmentypen versehen werden. Andernorts konnten aus unterschiedlichen Gründen weder die Massnahmenstrecken noch die Massnahmentypen genau festgelegt werden. Dort wurden sogenannte Kontingentstrecken ausgeschieden, innerhalb welchen die Kantone eine längenmässig definierte Teilstrecke revitalisieren wollen.

Der Gewässerraum an der Aare

Das Vorgehen zur Festlegung der Gewässerräume erfolgt in den drei Kantonen Bern, Solothurn und Aargau nach unterschiedlichen Ansätzen, da nebst den Eigentumsverhältnissen an den Gewässern und damit der Zuständigkeiten auch die bisherigen kantonalen Vorgaben massgeblich voneinander abweichen. In allen Kantonen erfolgt die Festlegung der Gewässer jedoch auf den gleichen Grundsätzen. Da die Festlegung der Gewässerräume üblicherweise gesamtkantonal geregelt wird, war es nicht möglich, im Rahmen der interkantonalen Aareplanung eine gemeinsame Festlegung zu treffen, welche sodann in der Richt- und Nutzungsplanung zu berücksichtigen wäre. Man hat sich jedoch darauf geeinigt, dass bei den jeweiligen kantonalen Festlegungsverfahren entlang der Aare ein minimaler Uferbereich von 15 m berücksichtigt werden soll.

Downloads und Links


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

https://www.gewaesserentwicklung.bve.be.ch/gewaesserentwicklung_bve/de/index/navi/index/interkantonaleaareplanung.html