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Sanierung schwallerzeugender Kraftwerksanlagen

Schwall und Sunk sind starke und regelmässige Abflussschwankungen, welche durch Wasserkraftwerke erzeugt werden. In Zeiten grossen Strombedarfs wird mehr Wasser turbiniert, was unterhalb des Kraftwerks zu einem künstlichen Hochwasser führt. Diese Abflussschwankungen haben negative Auswirkungen auf die Ökologie: Bei Schwall werden Lebewesen fortgespült, bei Sunk leiden sie unter Trockenheit im Uferbereich. Schwallerzeugende Kraftwerksanlagen, welche eine wesentliche Beeinträchtigung im Gewässer verursachen, müssen nach dem neuen Gewässerschutzgesetz saniert werden.

Vorgehen

Die Erarbeitung der Grundlagen erfolgte in mehreren Arbeitsschritten:

Kraftwerksanlagen mit Sanierungsbedarf

Im Rahmen des Projekts GEKOBE.2014 wurden 23 Kraftwerke in Bezug auf die Schwall-Sunk-Problematik untersucht. Kraftwerke, die ein Schwall/Sunk-Verhältnis aufwiesen, welches kleiner als 1.5:1 ist, schieden als nicht sanierungspflichtig aus. Bei allen anderen Kraftwerken waren vertiefte Abklärungen und Untersuchungen notwendig, um eine allfällige wesentliche Beeinträchtigung nachzuweisen oder auszuschliessen.

Schlussendlich gelten fünf Kraftwerke als sanierungsbedürftig. Das heisst, dass sie ein Schwall-Sunk-Verhältnis aufweisen, welches grösser ist als 1.5:1 und das AWA Sanierungsmassnahmen als prioritär einschätzt.

Weitere Schritte

Der erarbeitete Schlussbericht wird zurzeit durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) geprüft. Nach Genehmigung durch das BAFU wird das Amt für Wasser und Abfall (AWA) als zuständige Behörde die Sanierungsverfügungen (Sanierung Wasserkraft) erlassen.

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http://www.gewaesserentwicklung.bve.be.ch/gewaesserentwicklung_bve/de/index/navi/index/schwallsunk.html