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Gewässerraum ausscheiden

Hinweis

Eine neue, gültige Version der "Arbeitshilfe Gewässerraum" (PDF, 2 MB, 38 Seiten) steht ab sofort zur Verfügung!

Das revidierte Gewässerschutzgesetz verlangt von den Kantonen die Ausscheidung von Gewässerräumen entlang aller oberirdischen Gewässer. Bei Flüssen und Bächen umfasst der Gewässerraum sowohl das Gerinne als auch die beiden Uferbereiche (Korridor). Der Gewässerraum steht dem Gewässer zur Verfügung und gewährleistet insbesondere den Schutz vor Hochwasser sowie die natürlichen Funktionen – zum Beispiel als Lebens- und Erholungsraum.

Die Gemeinden legen den Gewässerraum fest

Im Kanton Bern sind die Gemeinden für die Festlegung des Gewässerraumes zuständig. Es ist ihre Aufgabe, die Vorschriften zur Ausscheidung des Gewässerraumes in der Ortsplanung sinnvoll umzusetzen und ihn in der baurechtlichen Grundordnung oder in Überbauungsordnungen grundeigentümerverbindlich festzulegen. Der Bund hat hierzu eine Frist bis 31. Dezember 2018 gesetzt.

Gewässer mit erhöhtem Koordinationsbedarf

In der neuen Wasserbauverordnung des Kantons werden Fliessgewässer bezeichnet, deren Hochwasserschutzmassnahmen überkommunal geplant werden müssen. Für sie muss der Kanton innert zehn Jahren nach Inkrafttreten der neuen Wassergesetzgebung einen Gewässerrichtplan erlassen. Auch an Gewässern mit erhöhtem Koordinationsbedarf müssen die Gemeinden Gewässerräume festlegen. Die Breite derselben soll in Absprache zwischen den Gemeinden und dem zuständigen Oberingenieurkreis (OIK) definiert werden.

Zahlreiche Unterlagen

Im Rahmen von GEKOBE.2014 wurden verschiedene Hilfsmittel zur Festlegung der Gewässerräume erarbeitet. Zudem stellt der Kanton den Gemeinden verschiedene Grundlagen auf dem Geoportal zur Verfügung:

Downloads und Links


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.gewaesserentwicklung.bve.be.ch/gewaesserentwicklung_bve/de/index/navi/index/gewaesserraum.html